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Geschrieben von Administrator
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Montag, 27. Februar 2006 |
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Wie unterscheidet man einen Druck von einem echten Airbrush und wie erstellt man sich geeignete Schablonen. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten die wir hier erläutern
Druck oder Airbrush Wie unterscheide ich Druck und Airbrush. Schablonenherstellung. Wie erkenne ich einen Druck oder reine digitale Entwürfe ?
- Druck
Ganz einfach. Betrachten Sie eine Oberschale aus der Nähe. Wenn Sie ein gleichmäßiges Punkteraster erkennen ist es ein Druck und die Oberschale praktisch wertlos, da es ein Massenprodukt wie das Poster an der Ecke ist. Bei Schriften oder Logos ist es noch akzeptabel da diese anders kaum in kleinem Rahmen zu erstellen sind, aber Grafiken sollten manuell (damit ist kein Aufkleben gemeint) also mit Spritzpistole Pinsel etc. erstellt sein. Dann haben Sie echte Arbeit für Ihr gutes Geld.
- Digitaler Entwurf / Keine echte Abbildung des Produktes.
Auch diese sind sehr leicht erkennbar. Am einfachsten ist es bei digital vorliegenden. Vergrößern Sie die Reflexzonen von 2 Motiven. Dann können Sie sie sofort sehen ob diese identisch sind. Meist wird nur ein Motiv über Ebenen eingeblendet. Die Reflexzonen können leicht in der Helligkeit abweichen da diese von der aufgelegten Farbe beeinflußt wird. Aber bei den Formen sind Gleichmäßigkeiten sofort erkennbar. Sie können fast die Pixel zählen. Sieht meist toll aus aber es handelt sich nicht um eine Produktabbildung sondern einem digitalen Entwurf. Selbstverständlich kann man diese Gleimäßigkeiten nachträglich retuschieren, aber das ist mit Arbeit verbunden. Unsere Muster existieren selbstverständlich alle, da es sich entweder um direkte Scanns oder um Scanns von Fotos handelt. Leider leidet meist die Abbildungsqualität dadurch etwas. Und die Webgerechte Kompression trägt ebenfalls nicht zur Verbesserung der Bildqualität bei. Aber Sie sehen es ungeschminkt.
An dieser Stelle möchte ich auf einige verschiedene Verfahren aufmerksam machen, die jeder nutzen kann, der eine Corelversion (auch ältere 4.x 6.x 7.x)mit CDs hat. Die 8.x gibt es mit CDs schon ab 140,- und weniger am Markt.
- Neues Transferverfahren (Wärme)
- Druck mit Schneideplotter zum einlackieren (gestochen scharf)
- Ausdruck auf Wasserabziehpapier zum einlackieren (je nach Auflösung des Druckers sehr scharf)
- Aufsplittung der einzelnen Grafiken und Ausplotten auf Lackierfolie zum Maskieren und auslackieren (Probleme beim Positionieren)
- Drucken mit Tintenstrahler und abziehen der Farbe durch Klarlack. Transfer.
- Schneiden von Umrissen und Innenleben Freihand malen/brushen (nur für gute Airbrusher)
- Drucken mit Airbrushprinter.
- Neuer Plotter zur Airbrushschablonenherstellung mit Halfcut
- Sieb erstellen wie beim Siebdruck
Grundlegende Arbeiten (immer gleich)
Entfetten
Sie entfetten die rohe Oberschale mit Silikonentferner (Kunstharzverdünnung) von Trennmittelrückständen. Nehmen Sie dazu in einer Schale den Silikonentferner und waschen Sie die Schale gut mit Pinsel ab.
Aufrauen
Nehmen Sie dazu ein Schleifpad schwarz (gibts in Lackierereien und Lackzubehör, enspricht ungefähr Körnung P800-1200) und reiben Sie die Oberschale leicht ohne großen Druck ab. Sie wird etwas matt. Sie können es auch in Verbindung mit dem Entfetten machen.
Tempern
Die behandelte Schale sollte nun etwas ausdunsten (ca. 8 Std), da Lösemittel vom Silikonentferner in die mikroskopischen Poren des Kunststoffes eingedrungen sind und nach der Endlackierung zu Kratern führen können. Der geschlossene Film wird durch die ausdunstenden Lösemittel aufgebrochen . Mit Wärme können Sie dies beschleunigen. Ca. 80 Grad C können die Orginalschalen gut vertragen. Beim Zubehör gilt weniger als 70 Grad C da diese Thermoplastisch sind und sich verformen (Billiger).
Grundieren
Jetzt können Sie Haftgrund für Hartkunststoffe aufbringen. Entweder nehmen Sie aus dem Zubehör eine Spraydose oder Sie fragen einen freundlichen Lackierer ob er Ihnen die Oberschale geschwind mitgrundiert wenn er etwas vorbehandelt. Eine weitere Grundierung mit einem Kunststofffüllgrund muß nicht sein sollte aber bei eingefärbten Kunststoffen verwendet werden da diese durch wasserlösliche Acrylfarben (Airbrush) durchbluten.
Hintergrund
Sie spritzen mit einer Airbrushpistole einen Hintergrund (Farbverlauf mit Sterne o.ä.). Trauen Sie sich diese einfachen Arbeiten nicht zu, fragen Sie einen Lackierer, der hat sicher Spaß daran.
Hauptarbeit - Aufbringen des Motives
Phototransfer
Neuerdings wird ein Sublimationsverfahren angeboten das mit Alps,Epson und Canondruckern funktioniert. Dabei wird mit einer speziellen Tinte Spiegelverkehrt auf einen Träger gedruckt. Ähnlich wie beim T-shirtdruck. Diese legt man auf eine helle lackierte Fläche und überträgt das Motiv mittels Wärme (ca.140C). Dabei sublimiert die Farbe in den Lackfilm. Derzeit bieten nur einige Firmen das bedrucken als Dienstleistung an. Sie erhalten dann ein Bild das Sie übertragen können. Kostet natürlich einiges. Billiger geht es wenn man sich so einen Drucker und das entsprechende Material besorgt. Infos dazu findet man bei Alps oder bei Artiplus.
Für Infos zu Sublimationstinten ist die Firma Ätzkunst Gmbh & Co. EMKA KG in Zimmern ob Rottweil ein Ansprechpartner Tel: 0741 - 9366-0
Schneideplotter
Sie bringen die Datei in Corel auf eine passende Größe. Testausdruck auf Transparentpapier gegen die Oberschale halten. Nun speichern Sie die Datei auf einen Datenträger in EPS ab und bringen es in eine Firma die einen kombinierten Plotter der vorher bedruckt haben. Z.B. von Fargo, Mimaki, Summagraphics o.ä. und lassen die Datei auf Folie drucken mit gleichzeitigen ausschneiden (Plotten). Dies kleben Sie auf und lassen Sie mit einlackieren. Nachteil ! Die Farben sind zum Teil nur begrenzt Lichtecht und verblassen mit der Zeit.Auch kann es zu Problemen mit dem Lackieren kommen da einige Harze in den Tinten bzw. Bändern zu Verlaufsstörungen führen.
Infos dazu bei NBN -Elektronics.
Wasserabziehfilm
Wie gehabt auf Größe bringen und dann mit einem Transferdrucker z.B. Alps (ca. 900,-) oder Fargo (ab 1300,-) auf ein Wasserlösliches Abziehmaterial drucken. Dieses legen Sie auf den fertigen Hintergrund und lassen es einen Tag trocknen. Nachteil ! Ebenfalls bedingt Lichtecht.
Mittlerweile geht das auch mit Farblaser.Die Ausdrucke sind dann sehr lange Lichtecht. Durch die Harze des Toners kann es zu Verlaufsstörungen im Klarlack kommen.
Lackierfolie
Sie lassen sich auf Lackierfolie die einzelnen Bereiche ausplotten (je nach Farbe). Am besten transparente Lackierfolie. Diese übertragen Sie einzelnen auf die Oberschale und lackieren Sie mit der entsprechenden Farbe aus. Nachteil ! Positionieren Fummelarbeit. Vorteil ! Verwendung von lichtechten Farben möglich.
Transfer vom Drucker
Sie drucken auf Spezialpapier Ihr Motiv mit etwas Hintergrundfarbe in der richtigen Größe aus. Dieses lackieren Sie anschließend mit 2 dünnen Gängen 2K-Klarlack. Nach dem Trocknen legen Sie es in Wasser ein und rubbeln anschließend von der Rückseite das Papier weg. Etwas 1000er Schleifpapier kann behilflich sein. Die Farben bleiben am Klarlack. Diese dünne Transparente "Lackfolie" können Sie auf ein Hell grundiertes Handy aufbringen indem Sie einfach einen Gang Klarlack vorlegen als Klebeschicht. Vorsichtig andrücken und trocknen lassen. Anschließend schleifen Sie die Ränder bei (1000er Naßschleifpapier), spritzen einen Übergang zur Hintergrundfarbe und versiegeln das ganze mit Klarlack. Wichtig ist das die helle Grundierung eine 2 Komponentengrundierung ist damit Sie beim verschieben keine dunklen Stellen unter dem Bild das ja transparent ist erhalten. Eine normale 1K Grundierung würde sich durch den als Haftvermittler aufgetragenen Klarlack anlösen.
Nachteil! Nicht alle Drucker benutzen Lichtechte Farben. Auf pigmentierte Tinte achten.
Papier/Folien schneiden
Diese verwenden wir. Entweder lassen Sie sich die Umrisse ausplotten (Bei Schriften zu empfehlen) oder Sie schneiden Sie nach einem Ausdruck auf Papier/Folie selber aus. Diese können Sie mit Sprühkleber (wiederlösbar) fixieren und spritzen das innere Freihand aus. Dieses Verfahren ist schon eine Kunst wenn man die Größe bedenkt und wird daher von den meisten Firmen aus Kostengründen und Unfähigkeit Ihrer Mitarbeiter nicht angewendet. Garantiert aber das jede Oberschale ein Unikat ist.
Nachteil ! Sehr Zeitintensiv außer mit viel Erfahrung.
Vorteil ! Alles Unikate und echte Kreativität.
Airbrushprinter / Roboter
Ein neues Verfahren das einen Art Airbrushplotter/Printer verwendet. Es wird pigmentierte Tinte verspritzt und ähnelt dem Druckverfahren. Wurde auf der CBIT 98 vorgestellt. Solche Roboter gibt es schon seit längerem und ist nicht neuartig wie manche glauben machen möchten. Ähnliche Infos gibts unter http://www.vutek.com/. Dort gibt es Airbrushprinter in bis zu 4m Breite zum bedrucken von Venyl etc. Es gibt auch Airbrushroboter von einer anderen Firma zum bemalen von Motorhauben,Wänden usw. Funktioniert nur auf ebenen Flächen und die Geräte die aus Japan kommen sind sehr teuer ca. DM 100.000.
Plotter Mimaki CG
Die neue Mimaki CG-Serie verwendet ein sogenanntes Halfcut Verfahren bei dem kleine Stege von einem 1/2 mm stehengelassen werden und diese sogar halb anschneidet um Sie später rauszubrechen. Durch das wechseln der Rolle gegen eine weiche lassen sich spezielle Airbrushschablonen erstellen. Außerdem hat der Plotter eine Parsermarkenerkennung so das sich leicht mehrere Paßgenaue Schablonen plotten lassen um Sie anhand der Parser später übereinander zu legen. Auch dieses Verfahren ist nichts neues wenn auch der Plotter erst seit kurzem am Markt ist. Nähere Infos finden Sie unter http://www.nbn.de/ Leider haben diese Plotter nur noch wenig mit Handarbeit zu tun ermöglichen Sie doch sehr feine Schablonen. In Verbindung mit Corel erreichen sogar Anfänger sehr druckähnliche Ergebnisse. Vorteilhaft wenn man öfters die gleichen Schablonen in verschiedenen Größen benötigt. Mit einer 0,1mm Düse kann man zwar sehr feine Striche spritzen aber diese sind niemals scharf abgegrenzt, außer man verwendet Folien oder Plottermasken.
Sieberstellung
Grundlage ist wie beim Photo Transfermask ein Film. Entweder aus dem Kopierer oder Drucker. Es wird ein Sieb (nicht zu fein, 90er Gewebe z.B.) mit einem wasserlöslichen UV-empfindlichen Film bezogen (im Siebdruckzubehör erhältlich). Dann wird der Film auf das auf das Gewebe mit UV-Licht (z.B. UV-Lampe für Platinenbelichtung) belichtet und dieses unter Wasser ausgewaschen. Durch dieses Sieb kann man wenn man es aus dem Rahmen trennt, spritzen.
Nachteil ! Raster etwas erkennbar. Vorteil ! Sehr billig und leicht zu erstellen, ohne besondere Spezialanlagen.Sehr gut für SW Tattoos.

Nachbehandlung
Anschließend sollten Sie die Oberschale mit einem 2K- Acryl oder PU Klarlack mehrmals versiegeln lassen. Da ist wieder der freundliche Lackierer gefragt der die Schale mit einem Fahrzeug kurz mitbeschichtet.
Anfertigen von Interferenzoberschalen
Hierbei sind Farbtöne gemeint die sich je nach Lichteinfall verändern. Diese gibt es neuerdings als Acylfarbe in jedem Baumarkt z.B. Bauhaus. Nach der obengenannten Vorbehandlung sprühen Sie die Oberschale damit aus ca. 30 cm ein. Vorher etwas an einem anderen Objekt üben. Nicht zu Naß sprühen da sich die Metallicteilchen aufstellen sollen. Lieber mehrmals wenig als einmal zuviel. Ist die verwendete Farbe auf Acrylbasis können Sie diese auch mit 2K-KLarlack versehen lassen. Muß aber nicht sein ! Sie können Sie ja jederzeit nachbehandeln falls Sie speckig (blank) wird.
An dieser Stelle möchte ich auf einige verschiedene Verfahren aufmerksam machen, die jeder nutzen kann, der eine Corelversion (auch ältere 4.x 6.x 7.x)mit CDs hat. Die 8.x gibt es mit CDs schon ab 140,- und weniger am Markt. An dieser Stelle möchte ich auf einige verschiedene Verfahren aufmerksam machen, die jeder nutzen kann, der eine Corelversion (auch ältere 4.x 6.x 7.x)mit CDs hat. Die 8.x gibt es mit CDs schon ab 140,- und weniger am Markt. An dieser Stelle möchte ich auf einige verschiedene Verfahren aufmerksam machen, die jeder nutzen kann, der eine Corelversion (auch ältere 4.x 6.x 7.x)mit CDs hat. Die 8.x gibt es mit CDs schon ab 140,- und weniger am Markt. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. September 2007 )
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